Internationale Wettkampfluft am Frühlingscup

Am Wochenende vom 30. und 31. März haben sich alle Kunstradfahrerinnen aus Luzern in Münchwilen am Frühlingscup gemessen. Der Wettkampf vom RV Sirnach ist für unsere Nachwuchssportlerinnen immer eine schöne Gelegenheit, internationale Wettkampfluft zu schnuppern. Unsere Nachbarn aus Deutschland und Österreich sind sowohl an den Wettkämpfen der unterschiedlichen Alterskategorien als auch am Trickcycling Masters, der beliebten Show von namhaften Kunstradfahrern vom Samstagabend vertreten.

Am Samstag hatte Lia bei den 1er Juniorinnen etwas mit dem Boden zu kämpfen, trotzdem eine schöne Kür gezeigt, ist jedoch knapp unter ihrer Bestleistung geblieben. Anders lief es in ihrem Team: Die 4er Juniorenmannschaft mit Rosanna, Simone, Lorena und Lia konnte an ihrem ersten gemeinsamen Wettkampf ohne Krankheitspech die Ruhe bewahren und ihre Kür sauber aufs Parkett legen. Auch für unsere 4 Damen Chiara, Karina, Isabel und Seraina war es ein erfolgreicher Wettkampftag: Sie hatten nur einen Sturz zu verzeichnen und sind deutlich ruhiger und mit weniger Nervosität als zu Beginn des Jahres gefahren. Mit über 106 ausgefahrenen Punkten ist es ihnen in Münchwilen gelungen, die Bestleistung vom letzten Jahr zu steigern. Am Samstagabend kamen einige Luzerner Sportlerinnen, Trainerinnen und Eltern in den Genuss der atemberaubenden Show amtierender und ehemaliger Weltmeisterinnen und Weltmeistern.

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet im Hotel galt es am Sonntag für unsere Sportlerinnen der Schülerkategorien ernst. Die 4 Athletinnen Amélie, Eva, und Franca mit Ersatzfahrerin Sina haben in ihrer Kür auf unverändert hohem Niveau alles gegeben und viele Übungen sauber gezeigt. Durch einige Stürze haben sie sich dennoch hinter den Konkurrentinnen aus Baar auf Rang 2 platziert. Kaija konnte in der Kategorie der 1er Schülerinnen U13 erstmals das Beherrschen aller drei Hocken unter Beweis stellen. Mit 35 ausgefahrenen Punkte hat sie die persönliche Bestleistung um 4 Punkte gesteigert. Delia konnte krankheitsbedingt leider nicht am Wettkampf teilnehmen. Den Luzerner Schlusstakt hat Sina in der Kategorie U15 gemacht. Die neuen schwierigen Übungen, welche viel Kraft, einen ausgeprägten Gleichgewichtsinn, volle Konzentration und Vertrauen in sich selbst benötigen, sind ihr gut gelungen. Einzig das Schlussbild wollte an diesem Nachmittag nicht funktionieren, weshalb Sina unter ihrer hervorragenden Bestleistung vom Heimwettkampf in Luzern geblieben ist. Wir haben die gute Atmosphäre und den professionell organisierten Wettkampf in der Ostschweiz geschätzt und freuen uns auf einen guten Saisonabschluss mit Höchstleistungen an der zweiten Runde des Swiss Cups, dem Bambi Cup und den Schweizermeisterschaften der Schülerinnen und Juniorinnen.

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